Review: Detroit: Become Human (PS 4)

„The most important thing is not to live, but to have a reason to life.“

Ach, die Games Kategorie, die gibt es ja auch noch! Beim Scrollen durch unser Archiv fiel mir sofort auf, dass ein neuer Gaming-Post, zumindest für meinen Geschmack, längst überfällig ist. Und die Wahl, über welche Review ich als Nächstes schreiben möchte, fiel mir alles andere als schwer, denn nach langem Warten wurde endlich Detroit: Become Human releast!

Und genau darum soll es heute gehen, denn ich bin natürlich sofort losgezogen, um das Spiel aus dem Regal und dann im Anschluss in die Playstation 4 zu schieben.

Seit dem 25. Mai steht das neueste Werk der französischen Entwicklerfirma Quantic Dream, die zuvor schon mit den Spielen Beyond: Two Souls und Heavy Rain genau meinen Geschmack getroffen haben, in den Regalen und schon die Trailer machten Hoffnungen auf eine spannende Story sowie auf eine graphische Meisterleistung.
Bildmaterial via IGDB

Detroit im Jahr 2038

Androiden sind die Sklaven des modernen Menschen. Sie helfen im Haushalt, übernehmen dank ihrer übermenschlichen Fähigkeiten Ermittlungsaufgaben und werden überall eingesetzt, wofür der Mensch nicht in der Lage oder sich schlichtweg zu schade ist.

Blinkende Tafeln werben für die neue Kollektion der Haushalts-Androiden. Gleichzeitig wird durch diese künstlich erschaffene Generation aber auch Hass unter den Menschen geschürt, denn sie nehmen ihnen die Arbeitsplätze weg und auch Panik macht sich breit, denn diese Androiden entwickeln zudem auch ein menschliches Bewusstsein.

Die Hauptcharaktere in Detroit: Become Human heißen Kara (Valorie Curry), Connor (Bryan Dechart) und Markus (Jesse Williams) und ihr Werdegang sowie auch ihr Überleben unter den Menschen liegt in unseren Händen. Wie schon bei den Vorgängerspielen versteht sich das Spiel eher als interaktiver Film, den wir, je nachdem wie wir uns entscheiden, beeinflussen können. Manchmal müssen wichtige Entscheidungen innerhalb weniger Sekunden getroffen werden, wird hier zu lange gezögert, läuft man die Gefahr, einen Charakter zu verlieren. Denn die Situationen, in die die Protagonisten hineingeraten, sind durchweg kritisch und überall lauert die Gefahr.

Ausgrenzung, Unterdrückung, Rassismus wie er eben zwischen dem Menschen und eines Androiden gelebt wird, die Handlung widmet sich auch aktuellen Themen unserer Zeit und zieht durchaus Parallelen, womit auch wir immerzu zu kämpfen haben.

Bildmaterial via IGDB

Detroit: Become Human – Eine Zukunftsversion mit Schattenseiten

Man merkt schon beim Einblenden des Menüs, dass Detroit: Become Human in seiner Gestaltung vollends durchdacht ist. Die Frau, die zu Spielbeginn zu dem Spieler spricht, stellt seltsame Fragen. Und man bekommt das unheimliche Gefühl, auf seiner Couch beobachtet zu werden.  Und auch während des Spiels selbst, denkt man, tatsächlich in der zukünftigen Welt etwas bewegen und eine Rolle spielen zu können.

Die gesamte Machart macht das Spiel zu einem intelligenten Erlebnis, die Handlungen sind durchaus spannend. Und mir gefällt es besonders, dass sich die Macher nicht davor scheuen, kritische Fragen über das menschliche Dasein zu stellen – und auch einige Antworten liefern.

Vielleicht mag Quantic Dream den ein oder anderen Spieler durch die vielen Filmsequenzen nicht genügend herausfordern. Aber ich muss wirklich sagen, dass sich das Warten auf dieses Spiel wirklich gelohnt hat und mich das Thema und die damit verbundene Handlung, auch nach Spielende noch lange danach beschäftigen wird. Glücklicherweise habe ich aber trotzdem noch ein paar Spielstunden vor mir, die ich mir wirklich gut einteilen will.

Bildmaterial via IGDB

 

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