Friyay! Wir nehmen so langsam wieder Fahrt auf, der Winterschlaf muss auch einmal ein Ende finden und deshalb sitze ich einmal mehr auf meinem Stammplatz in der Bibliothek und tippe diese Zeilen. In der Wohnung steht mein MacBook zumeist traurig auf dem Schreibtisch, wo ich es kaum eines Blickes würdige. So schön das gute Ding auch ist, es erinnert mich doch auch immer an die Tatsache, dass es immer noch etwas für die Uni bzw. die Masterarbeit zu tun gibt, die ich nächsten Monat mal so langsam anmelden muss. Echt jetzt!

© Splendid Film GmbH

Eigentlich habe ich nur beiläufig die Liste der Oscar-Nomierungen gelesen, bis mir beim Original Screenplay nicht nur The Lobster, sondern eben auch 20th Century Women ins Auge fiel, der am 18. Mai in den deutschen Kinos anlaufen wird. Von den üblichen Oscar-Verdächtigen hat man ja bereits genug gehört oder gelesen und deshalb dachte ich, ich schau‘ mir mal an, was dieser Streifen so zu bieten hat. Und naja. Zum Beispiel Greta Gerwig, die ich abgöttisch liebe, was ich wiederum gar nicht oft genug betonen kann. (OMG, I am such a fan girl.) Allerdings wäre es ja doch etwas vorhersehbar, wenn der einzige Grund, 20th Century Women vorzustellen, Greta Gerwig wäre. Im Gegenteil. Annette Bening, die die Rolle der Protagonistin übernimmt, sollte viel öfter in Hauptrollen zu sehen sein, sie ist nämlich fantastisch. Außerdem bringen einen die ebenso großartigen Trailer nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken.

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(Bildmaterial: © Splendid Film GmbH)

Santa Barbara im Jahr 1979, eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Auf dem Parkplatz eines Supermarkts steht ein alter Ford Galaxy in Flammen. Mit diesem Wagen wurde Jamie Fields (Lucas Jade Zumann) vor 15 Jahren als Neugeborener vom Krankenhaus nach Hause gefahren.  Dorothea Fields (Annette Bening), eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie (Greta Gerwig), die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie (Elle Fanning), ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein — und so schafft Regisseur Mike Mills mit 20th Century Women eine filmische Liebeserklärung an drei sehr unterschiedliche Frauengenerationen.

PS. Ich empfehle übrigens auch den zweiten Trailer. Und diesen Clip. Hach, ich muss einfach wieder ins Kino.

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