Hej, hej! Mit großen Schritten gehen wir bereits auf das erste Adventswochenende zu und ich kann fast nicht glauben, dass in gut fünf Wochen bereits Weihnachten ist und dann Silvester und dann 2017. Ahhh! Passend zur Jahreszeit hänge ich gerade bei der ersten Folge von Gilmore Girls — A Year in the Life und möchte Schnee und Kakao und und und. Die Realität bietet gerade allerdings nur Sonnenschein (auch okay) und Stress (nicht so okay). Für Kino bleibt da momentan nur wenig Zeit und überhaupt bricht langsam die Saison der Blockbuster an, die hier ja eher keine Rolle spielen.

Deshalb habe ich heute einen Film für euch auf Lager, den ihr gemütlich(!) auf dem Sofa(!) mit einer heißen Schokolade(!) anschauen könnt, weil er aktuell bei Netflix verfügbar ist. Als ich ihn vor einiger Zeit geschaut habe, hätte ich mir danach allerdings in den Hintern beißen können. Warum? It’s Kind of a Funny Story ist eine Romanverfilmung von Autor Ned Vizzini und seine Vorlage stand zu dem Zeitpunkt bereits ewig auf meiner Wunschliste. Normalerweise lese ich ja erst ein Buch und schaue dann den dazugehörigen Film. Naja, Versehen passieren und den Roman bekam ich dann zu meinem Geburtstag geschenkt. Auch gut.

(Bildmaterial: © Focus Features / Universal)
(Bildmaterial: © Focus Features / Universal)

Der 16-jährige Craig (Keir Gilchrist) hat zwar auf den ersten Blick ziemlich viel: Freunde, eine intakte Familie usw. — doch glücklich ist er nicht. Nachdem er über einen Suizid nachdenkt, entscheidet er sich dafür, im Krankenhaus um Hilfe zu bitten. Obwohl er eigentlich lieber nur Psychopharmaka verschrieben bekommen hätte, landet er schließlich für fünf Testtage in der psychiatrischen Klinik, von deren Patienten er zunächst so geschockt, dass er am liebsten direkt wieder gehen möchte. Da das nun einmal nicht funktioniert, versucht Craig, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.

Leider hat es It’s Kind of a Funny Story nicht in die deutschen Kinos geschafft, sondern wurde direkt auf DVD veröffentlicht. Ja, es wird das eine oder andere Klischee bedient und überhaupt haben Coming-of-Age-Filme vor allem dann, wenn sie humorvoll sind, einige Gemeinsamkeiten. Für einen kuscheligen Abend kann ihn dennoch empfehlen, zum Beispiel spielt Zach Galifianakis, den die meisten vermutlich aus der Hangover-Reihe kennen, seine Rolle nicht nur komisch, sondern auch überzeugend ernsthaft. Und überhaupt ist It’s Kind of a Funny Story eine Hommage an das Leben — perfekt für den trostlosen Frühwinter also. (Lauren Graham übernimmt übrigens die Rolle von Craigs Mutter, das erklärt vielleicht, warum ich so unerwartet an ihn denken musste. Interessant, was der Kopf manchmal so anstellt.)

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