Okay. Eigentlich würde ich am liebsten einfach nur schreiben, dass man sich in eine Ecke stellen und schämen sollte, wenn man Top of the Lake immer noch nicht gesehen hat – aber man kann ja nicht immer zu so extremen Meinungen neigen. Das kommende Wochenende verspricht sommerliche 20 Grad und Gewitter, da kann man auch gleich im Bett gleichen und einen kleinen Netflix-Marathon einlegen. Dort sind nämlich alle Folgen dieser Mini-Serie verfügbar. Das nur als Tipp vorweg. Ich habe Top of the Lake in einem Stück im Kino gesehen, deshalb bin ich der Meinung, dass die Serie durchaus zu unserem Film-Freitag passt. Was nicht passt, und so weiter und so fort.

Top Of The Lake 2 Die neuseeländische Regisseurin und Oscar-Preisträgerin Jane Champion (The Piano) und ihr Kollege Garth Davis haben es einfach mal geschafft, dass ich innerhalb der ersten Minuten Tränen in den Augen hatte. Wären Handlung und die Optik von Top of the Lake nicht so meins gewesen, ich hätte mich zumindest für die atemberaubende Landschaft der neuseeländischen Südinsel begeistern können. Schreibt euch eine Reise dorthin am besten schon mal auf die Wunschliste! Top Of The Lake 3

Top Of The Lake 4
(Bildmaterial: © See-Saw Films)

Aber, wie immer: Worum geht’s überhaupt? Detective Robin Griffin (Elisabeth Moss!) ermittelt bei dem Verschwinden eines schwangeren 12-jährigen Mädchens. Nach ihrer Rückkehr aus Sydney wird sie jedoch auch mit alten Konflikten aus Familie und Freundeskreis konfrontiert, denen sie sich stellen muss. Ich sag’s euch, Leute: Ansehen! Die Charaktere sind großartig, Elisabeth Moss überzeugt voll und ganz, die teils mysteriöse Story bewegt sich dabei nie im Bereich der klassischen Cop-Serie und die Kameraarbeit ist einfach… Hach. Wunderbar. Ich kann mein Lob für Top of the Lake gar nicht so recht in Worte fassen, deshalb hier – wie immer – der passende Trailer:

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