Für die heutige Filmempfehlung muss ich meiner lieben Kommilitonin Cecilia danken, die mich daran erinnert hat, dass Carol am 17. Dezember anläuft. Bei dem ganzen Rummel um Star Wars, der mich zugegeben auch mitreißt, ist das irgendwie untergegangen. Dafür habe ich zwar auch noch keine Karten, aber jetzt habe ich über die Weihnachtsferien immerhin etwas zu tun. Oder sagen wir noch mehr. Den Tipp bekam ich nämlich gestern, als wir im Lesesaal der Juristen saßen und mehr oder weniger fleißig waren. Die heiße Masterphase hat offiziell begonnen!

Um es kurz zu machen: Carol von Regisseur Todd Haynes lief im Wettbewerb der diesjährigen Filmfestspiele von Cannes. Dort war der Streifen für die Goldene Palme nominiert, Rooney Mara konnte den Preis als Beste Schauspielerin einkassieren. Mit fünf Nominierungen geht Carol jetzt als Favorit ins Rennen um die Golden Globes und wird bereits als bester Film des Jahres gehandelt. Ich bin gespannt, was dabei so rumkommt, schließen gelten die Golden Globes nicht ohne Grund als gute Vorhersage für die kommende Oscar-Verleihung.

Carol (© The Weinstein Company)
(Bildmaterial: © The Weinstein Company)

New York, 1950er: Therese (Rooney Mara) träumt von einem Job als Fotografin, arbeitet allerdings als Verkäuferin in einem großen Kaufhaus. Während sie von einem besseren Leben träumt, ist sie in einer unglücklichen Beziehung. Bei ihrer Arbeit trifft sie auf Carol (Cate Blanchett), eine regelmäßige Kundin des Hauses, der sie aus einem Impuls heraus eine Weihnachtskarte schickt. Wider Erwarten erhält Therese eine Antwort. Weil sich beide auf ihre Art einsam fühlen, beginnen die beiden Frauen, Zeit miteinander zu verbringen und verlieben sich schließlich. Das Drama beginnt: Denn als Carols (Noch-)Ehemann Harge (Kyle Chandler) misstrauisch wird, droht Carol, beim laufenden Scheidungsverfahren das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter zu verlieren.

Mehr möchte ich euch (und mir) an dieser Stelle nicht verraten, der Kinobesuch soll sich schließlich noch lohnen. Normalerweise bin ich nicht unbedingt ein Fan von romantischen Filmen, schon gar nicht wenn sie mich vielleicht sogar im Kino zum Weinen bringen könnten. Das wird bei Carol vermutlich der Fall sein, aber da muss ich dann halt durch. Also nicht vergessen: Nächste Woche startet nicht nur ein guter Film! 😉

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