© Sony Pictures Classics

Hallo, da bin ich wieder! Nach ein paar Wochen unibedingter Auszeit, die vermutlich viel zu kurz war, geht es heute mit meinem „Friday on Film“ weiter. Ohne lang um den Brei herumzureden, schließlich habe ich bei der Berlinale so viele Filme gesehen, dass ich für die nächste Zeit auf jeden Fall einiges zu erzählen habe.

Ja, Maggie’s Plan… Von meiner kleinen Obsession, was Greta Gerwig betrifft, habe ich ja schon diverse Male berichtet. Und naja. Im letzten Jahr saß sie in der Berlinale-Jury, dieses Mal war sie einmal mehr zu Gast und verliebt habe ich mich ja sowieso, als ich 2013 Frances Ha sah — bei eben jenem Filmfestival. Da ich mir das erste Screening nicht entgehen lassen konnte und an besagtem Abend noch keine Akkreditierung hatte, musste ich wie ein Normalsterblicher einige Tage vorher den Online-Vorverkauf abwarten. Pünktlich zum Start schmierten natürlich die Server ab und als ich nach gefühlt stundenlangem F5-Drücken endlich ein Ticket kaufen konnte, waren schon alle weg. Irgendwie absehbar. Eine liebe Freundin eines Kommilitonen, die drei Stunden in der ganz realen Warteschlange in Berlin ausharrte, war allerdings so freundlich, mir ebenfalls eine Karte mitzubringen. Meine ewige Dankbarkeit ist gewiss!

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Okay, kommen wir dann auch mal zum eigentlichen Film — ich schweife etwas ab. Ich stehe ja irgendwie nicht so auf romantische Komödien. So gar nicht. Da Maggie’s Plan jedoch ziemlich romantisch ist und mich im Kino hat weinen lassen, weil ich doch ein bisschen sehr viel lachen musste, muss ich meiner allgemeinen Abneigung diese eine Ausnahme wohl zugestehen.

Maggie (Greta Gerwig) ist Mitte 30, Single und arbeitet als Dozentin in New York. Ihr Freundeskreis ist groß, hier und da gibt es Affären, im Großen und Ganzen führt sie kein schlechtes Leben. Zeit für ein eigenes Kind also. Logisch. Weil ihr Beziehungen nicht wirklich liegen, beschließt sie, einen Bekannten, seines Zeichens Gürkchen-Händler, von einer Samenspende zu überzeugen. Alles nachvollziehbar. Naja, und dann tritt John (Ethan Hawke) in ihr Leben bzw. steht vor ihrer Wohnungstür. Die Zufallsbegegnung am College, an dem beide arbeiten, führt über gemeinsame Begeisterung und Leidenschaft zu einer Beziehung und John verlässt seine Frau Georgette (Julianne Moore). Schnitt. Maggie und John leben zusammen, haben eine Tochter und ihr Leben ist mittlerweile ein ganz anderes. Vor allem anders, als Maggie es sich vorgestellt hatte. Johns Kinder aus erster Ehe und sein immer noch enges Verhältnis zu Georgette verleihen dem gemeinsamen Alltag eine seltsame Dynamik. Schließlich schmiedet Maggie einen absurden Plan, der alles wieder richten soll.

© Sony Pictures Classics
(Bildmaterial: © Sony Pictures Classics)

Bis zum offiziellen Start müsst ihr euch leider noch bis zum Sommer gedulden — Maggie’s Plan kommt erst am 16. August in die deutschen Kinos. Zeit genug also, das Datum rot im Kalender anzustreichen. Bis dahin könnt ihr ja den Trailer noch ein paar Mal schauen und Greta Gerwig anschmachten. Und Julianne Moore. Und Ethan Hawke. ♡

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