Als vor ein paar Tagen das Team von Life Is Strange wirklich überraschend eine Fortsetzung meines absoluten Lieblingsspiels ankündigten, freute ich mich nicht nur wahnsinnig. Mir ist auch gleichzeitig aufgefallen, dass an dieser Stelle schon ziemlich lang keine Game Review mehr veröffentlicht wurde. Und das lag nicht an den hinter sich gebrachten Spielstunden, immerhin ließ das Wetter wirklich zu wünschen übrig, sondern vielmehr daran, dass ich nicht wusste, ob man so dermaßen gehypte Spiele wie Horizon Zero Dawn, wirklich noch empfehlen musste.

Nach Life Is Strange, Heavy Rain oder Beyond: Two Souls folgt nun also ein Spiel, welches exklusiv für die Playstation 4 erschienen ist und an welchem für Konsolenbesitzer wirklich kein Weg vorbei führte. Denn schon lange vor dem Release am 01. März diesen Jahres wurde viel spekuliert und das Spiel schon vorab zu einem der besten Erscheinungen dieses Jahres gehandelt.

Horizon Zero Dawn: Eine Open World mit viel Liebe zum Detail

Die ersten Bilder lassen wirklich auf eine wunderschöne Spielwelt und actiongeladenen Kämpfen mit wildgewordenen Maschinen in Tierform hoffen. Und ich glaube es ist kein Spoiler, wenn ich sage, dass auch das Spiel selbst keine Wünsche in dieser Hinsicht offen lässt.

„We wanted to combine the personal and the epic, and hopefully by doing that, not just satisfy the curiosity of the player, but also provide a really emotionally powerful experience as well.“
– John Gonzales

Die Hauptprotagonistin ist Aloy. Ein Waisenmädchen, welches von ihrem Ziehvater Rust auf die gefährliche „Metallwelt“ schon in jungen Jahren vorbereitet wird. Horizon Zero Dawn spielt in der fernen Zukunft, jedoch ist die Menschheit von einer Katastrophe großen Ausmaßes heimgesucht wurden, die die Bewohner wieder in Lebensweisen, wie man sie sonst nur aus der Steinzeit kennt, zurückkatapultiert hat. Stämme namens Nora, Carja und Banuk haben sich gebildet. Im krassen Kontrast stehen die tierähnlichen Maschinen, die ganze Gebiete für sich beansprucht haben und dessen Nähe man mit ziemlicher Sicherheit nicht unbeschadet übersteht.

Woher Aloy kommt, wer ihre wirklichen Eltern sind und was es mit dieser Katastrophe auf sich hat weiß sie nicht. Fest steht aber, dass sowohl Aloy als auch Rust als Ausgestoßene von allen Stämmen gemieden werden, selbst mit ihnen reden ist strengstens untersagt. Nicht gerade die besten Startvoraussetzungen, aber durch das harte Training und ordentlichem Durchhaltevermögen gelingt es auch Aloy schnell, nicht mehr länger als Ausgestoßene zu gelten.

In Horizon Zero Dawn gibt es dank einer detailreichen Open-World nicht nur immezu etwas Neues zu entdecken. Auch gilt es sich durch 21 Hauptmissionen und etlicher Nebenquests zu spielen, die nach und nach alle noch offenen Fragen aufklären werden. Dank verdienter Fähigkeitspunkte werden immer mehr Kräfte und Eigenschaften freigespielt, die aber auch dringend nötig sind, denn auch die zu besiegenden Maschinen werden alles andere als einfacher.

Mehr darf an dieser Stelle ohne zu spoilern nicht verraten werden. Aber mehr muss man auch gar nicht wissen, wenn man die Geschichte um Horizon Zero Dawn noch vor sich hat und spielen möchte. Vielleicht sind Sommerabende nicht der beste Zeitpunkt mit dem Spiel zu beginnen, immerhin ist das Suchtpotenzial dank der herausragenden Grafik und der faszinierenden Welt ziemlich groß, sodass man sich vielleicht auch heimlich den ein oder anderen Regentag wünscht, sodass man sich wieder der Spielerei widmen kann!

Horizon Zero Dawn

Entwickler: Guerrilla Games

Genre: Action

Publisher: Sony Computer Entertainment

Konsolen: PS 4, PS 4 Pro

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