Manchmal frage ich mich, wie man mir überhaupt einen Uni-Abschluss geben konnte. Oder mein Abi. Warum ich mich das frage? Letzte Woche habe ich richtig fleißig an diesem Post gesessen, meine monatlichen Favourites sorgfältig ausgewählt, Bilder rausgesucht, eine Collage erstellt, alles abgespeichert. Also eigentlich habe ich nichts falsch gemacht — außer der Tatsache, dass ich kaum etwas davon hochgeladen hatte. Naja, und dann habe ich halt mit einem kleinen Tool meine Festplatte aufgeräumt und dabei versehentlich besagte Dateien gelöscht. Natürlich ohne tagesaktuelles Back-Up.

Jetzt sitze ich hier in der Uni mit mittelmäßig bis schlechtem WLAN und schreibe alles noch einmal neu. Rumjammern nützt ja doch nix. Was habt ihr im vergangenen Monat besonders gemocht? 🙂

Wasserfester Liebling

Apropos Jammern, ich könnte mich der Allgemeinheit anschließen und mich über das Wetter beschweren. Jaja, Sommer in Deutschland und so. Irgendwie finden manche immer einen Grund zu nörgeln. Entweder es ist zu heiß, zu schwül, zu nass, zu kalt, man muss arbeiten, während draußen die Sonne scheint, der Sonnenbrand tut weh, die Mücken nerven, Wespen sowieso und überhaupt: Wer hat sich diesen Mist eigentlich ausgedacht? Ja, könnte ich — mach‘ ich aber nicht. Mein Papa pflegt immer zu sagen, dass es kein schlechtes Wetter gebe, sondern nur schlechte Kleidung. Ich für meinen Teil kann drei Regenjacken, eine Regenhose, zwei Paar Gummistiefel und einen quasi unzerstörbaren Regenschirm mein Eigen nennen. Ob kleiner Schauer oder Monsunregen, ich bin also gewappnet.

Was jedoch noch fehlte, war ein Rucksack, der auch wirklich trocken bleibt und nicht nach Outdoor-Abenteuer aussieht. Fündig wurde ich vor einiger Zeit bei Rains und das gute Stück leistet mir seitdem treue Dienste.

Favourites on the road

Wie viele Stunden ich in den letzten Wochen in Bus, Bahn oder Auto verbracht habe, weiß ich gar nicht so genau. Am letzten Wochenende war das Bedürfnis nach meinem eigenen Bett jedenfalls so groß, dass ich sogar auf einen Kurztrip ans Meer verzichtet habe. (Ja, ihr lest richtig.) Mittlerweile bin ich auf jeden Fall richtig professionell, was meine Kaffeezubereitung unterwegs angeht. Eine kleine Waage ist eingezogen, ebenso ein Thermometer und meiner geliebten AeroPress fehlt nur noch ein praktisches Täschchen. Die wird nicht nur gern in meinen vier Wänden genutzt, sondern auch auf der Arbeit oder wenn ich Freunde besuche. Die ersten 350 Papierfilter neigen sich langsam dem Ende und wer auch im Camping-Urlaub nicht auf Kaffee verzichten kann, sollte sich das gute Stück, das unter Kaffeeliebhabern meist zur Standardausrüstung gehört, mal ansehen! (Nur wenige Produkte haben eine ebenso große Berechtigung, Teil meiner Favourites zu sein, wie die AeroPress.)

Ich bin ein Vielfraß, kleines Geständnis am Rande. Deshalb ist mein Rucksack bei langen Zug- oder Autofahrten zur Hälfte mit Proviant gefüllt. Bei meinem letzten Trip in die Niederlande habe ich mal wieder neue Riegel entdeckt. Ich könnte darin baden! Hier sind sie etwas teurer als bei unseren Nachbarn, aber wer Raw Bites & Co. liebt, sollte Nakd eine Chance geben. Die sind zurecht Teil meiner Favourites!

Beauty & Belohnung

In meinen niederländischen Einkaufswagen durfe außerdem eine Tafel Schokolade von Tony’s Chocolonely wandern, die ich mir in Deutschland wegen des ordentlichen Preises immer verkneife. Ja, und was soll ich sagen? Kann man Schokolade heiraten? Falls ja, ich möchte bitte diese hier für immer essen. Hach, hach. Falls jemand öfter „drüben“ ist, bitte ich darum, mir eine Wagenladung davon mitzubringen. Danke!

So, fehlen nur noch meine liebsten Beautyprodukte des vergangenen Monats. Meiner Routine bin ich treu geblieben und auch meine Haut erholt sich langsam vom hormonellen Chaos. Man könnte denken, ich würde jeden Monat eine neue Foundation feiern, aber die Colorstay von Revlon ist es wirklich wert! Hell genug, gelb genug, nicht zu matt, nicht zu glowy und vor allem: haltbar. Selbst nach einem heißen Sommertag sehe ich nicht so aus, als würde mein Gesicht weglaufen. Außerdem habe ich mich endlich getraut, das 30%ige Fruchtsäurepeeling von The Ordinary zu testen und ich möchte es nie wieder missen! Solltet ihr ohnehin schon leichtere chemische Peelings nutzen, würde ich dieses definitiv mal testen. Bei mir brennt es nur minimal und meine Haut danach wie ausgewechselt aus. Empfindliche Häutchen oder Fruchtsäure-Einsteiger sollten allerdings vorsichtig sein!

Rucksack: Rains via Majic | AeroPress: Aerobie via Coffee Circle
Riegel: Nakd | Schokolade: Tony’s Chocolonely
Foundation: Revlon via Rossmann | Fruchtsäurepeeling: The Ordinary

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