Immer in hübschen Hotelzimmern schlafen und morgens aufwachen mit der einzigen Sorge, dass wohlmöglich nicht genügend Rührei und Kakao in den Magen hineinpassen könnte – das wär’s! Und obwohl ich laut dem Kalender doch gerade erst aus Nordzypern zurückgekommen bin, zog es mich dann doch wieder ans Meer. Gefühlt ist die nächste Reise nämlich doch schon um einiges weiter zurück, das kennt ihr ja sicherlich nur zu gut.

Aber da war ja was, denn ein Wochenendtrip mit der tollsten Lari im Gepäck stand ja noch aus und so zog es uns am vergangenen Wochenende an die Ostsee, genauer gesagt ins beschauliche Örtchen Heiligenhafen, wo gerade erst die fancy Bretterbude seine Pforten geöffnet hat. Und obwohl wir nur zwei Tage Zeit zum Seele baumeln lassen hatten, wir haben es doch tatsächlich geschafft uns vom üblichen Alltagsstress zu erholen.

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Die Bretterbude mag es unkompliziert, ohne viel Schnick-Schnack, leger und verteilt lieber High-Fives statt sich die Hand zu schütteln, ganz wie wir. Wer hier gesiezt werden möchte wird vermutlich enttäuscht und High-Heels empfehlen sich bei der robusten Holzverarbeitung, wie der Name des Hotels es ja eigentlich schon verrät, ebenso nicht.

Wir checkten ein, uns wurde freundlicherweise eine große Butze mit Meerblick (!) zur Verfügung gestellt und konnten beim Betreten des Raumes schon fast noch riechen, wie neu das Hotel ist. Und et voilá: Wir waren sogar im Besitz einer unfassbar schönen Holzbadewanne, die ich am liebsten in meinen Rucksack gestopft und entwendet hätte. Auch der Rest des Zimmers war gut durchdacht, angenehm hell und das Bett wunderbar bequem. Können wir hier nicht einfach bleiben?

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Joa, und…what to do in Heiligenhafen? Zugegeben, die beste Jahreszeit und das beste Wetter haben wir uns für unser Freundinnenwochenende leider nicht ausgesucht, aber ganz nach dem Motto „it’s always better by the sea“ hat uns das ganz und gar nicht davon abgehalten, den ein oder anderen Strandspaziergang zu absolvieren. Wir können uns gut vorstellen wie schön das Wohnen in der Bretterbude erstmal ist, wenn man bei bestem Wetter auch noch den Strand probeliegen kann, der wirklich nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt ist.

Auch das Zentrum von Heiligenhafen ist ziemlich putzig, die Läden verkaufen alles, was man in dieser Zeit noch mal eben schnell brauchen könnte und wenn man mal Lust auf einen wirklich guten Burger verspürt, der lässt sich in der Bretterbude selbst, oder wie wir, im Restaurant namens Herzblut was ordentliches auftischen. Apropos Essen: Ihr habt bestimmt selten so ein gutes Frühstücksbuffet wie in diesem Hotel gesehen. Das hat uns nicht nur richtig satt, sondern auch wirklich glücklich gemacht, was wir dann nicht zuletzt dieser unglaublichen guten Milchaufschäummaschine (wie heißt denn sowas?) zu verdanken hatten, die unserem Kakao nochmal die (Schaum-)Krone aufgesetzt hat.

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Abends durfte es dann auch gerne etwas promillelastiger werden, schließlich sind wir ja nicht zum Spaß dorthingefahren! Wein, Bier – darunter auch wirklich tolle Craftbeer-Sorten, und gute Drinks gibt es hier in der sogenannten Spelunke, die mit einer großen Auswahl wirklich niemandem auf dem Trockenen sitzen lassen. Leicht einen sitzen und keine Termine zu haben und schon ist der Alltag vergessen: Check! Übrigens, nichts ist besser gegen einen Kater als am Tag danach wieder eine Runde am Strand entlang zu drehen.

Wir haben es wirklich sehr genossen bei euch, liebe Bretterbude, und kommen ganz bestimmt ganz bald wieder! Dankesehr, für so eine gute Zeit. <3

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Hotel Bretterbude • Seebrückenpromenade 4 • 23774 Heiligenhafen

bb

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