Bonjour Freunde der französischen Lebensart. Wenn man es schon einmal nach Paris schafft, dann ist es natürlich eine Sache der Ehre, dass man im Anschluss auch ein ordentliches Travel Diary mit aller Hand Empfehlungen für kommende Stadtreisende hinterlässt. Doch bevor wir tiefer in die Materie aus Croissants und Weißwein einsteigen, empfehle ich euch mit La Femme eine unglaublich tolle Band aus Frankreich, deren aktuelle Single „Sphynx“ ihr ja als Hintergrundmusik laufen lassen könnt.

Doch nun weiter im Text. Ohne zuviel vorweg zu nehmen: Paris ist schön, sehr sehr schön. Fast schon gespenstisch, denn jeder Straßenzug könnte der Dreh-Ort für eine kitschige Liebeskomödie sein – selbst Hinterhöfe haben hier mehr Charme als sämtliche Fußgängerzonen des Ruhrgebiets zusammengenommen. Dementsprechend logisch ist es auch, das wir einen Großteil des Tages unterwegs verbracht haben, um die verschiedenen Ecken der Stadt zu erkunden. Das war bei einer Durchschnittstemperatur von weit über 35° Celsius zwar nicht immer erholsam, aber hey… andere fliegen für so ein Wetter in die Karibik!

Bevor ich euch aber hier noch weiter vorschwärme und somit Gefahr laufe das berühmt-berüchtigte Paris-Syndrom hervorzurufen – ja, das gibt es wirklich – lasse ich doch lieber mit ein paar Bildern einen ersten Eindruck von der Metropole an der Seine vermitteln.

Doch die Stadt ist nicht nur schön anzusehen, sondern steckt auch voller versteckter Schätze, die entdeckt werden wollen. Damit ihr bei eurem nächsten Ausflug eine große Auswahl an (vor allem gastronomischer) Programmpunkte habt, gebe ich euch hier ein paar DOs und DON’Ts zur Hand. Der etablierte Reiseservice von THIS IS FOR ART LOVERS, der euch eine schöne und spannende Zeit auf Reisen.

DO:

  • Velib (die Stadträder) – einmal angemeldet könnt ihr 30min pro Fahrt umsonst ein Fahrrad leihen und es einfach an der nächstbesten Station wieder abgeben. Mega praktisch und sehr pariserisch (sagt man das wohl so?).
  • Picnic – das Essen mit Freunden unter freiem Himmel ist ein absolutes Muss und eine der Lieblingsbeschäftigung in den Abendstunden. Besonders toll an der Seine, der Pont Saint-Louis oder im Jardin du Luxembourg.
  • Museen und Sehenswürdigkeiten – Natürlich ist Sightseeing Pflicht in einer Stadt wie Paris. Dinge wie den Eiffelturm, Notre-Dame, Sacré-Cœur und den Triumphbogen sollte man sich nicht engehen lassen. Aber auch die Vielzahl an Museen weiß zu überzeugen. Hier sind besonders das Musée d’Orsay, das Musée du quai Branly oder das Palais de Tokyo zu empfehlen.
  • Rue Oberkampf –  diese Straße im Osten der Innenstadt ist das Mekka der Partyszene. Neben unzähligen Kneipen, Clubs und Restaurants gibt es aber auch am Tag viele Floristen, Gallerien, Interior-Shops und mehr zu bestaunen.
  • Berthillon – das beste Eis der ganzen Stadt. Schlange stehen ist hier vorprogrammiert, denn wenn man die obersten Plätze in jedem Reiseführer belegt, muss man einfach gut sein und zieht Kunden an, wie das Eis die Bienen.
  • Balades Sonores – eine gute Reise von Vinyl-Shopping? Für mich kaum vorstellbar! Bei diesem Doppelladen gibt es eine riesige Auswahl in liebevollem Ambiente. Hier kommt jeder auf seine Kosten und findet spannende Schätze.
  • Restaurants – gutes Essen ist die wichtigste Grundlage einer tollen Reise. Deswegen fällt es mir hier schwer mich kurz zu fassen. Hier die besten Orte: Máncora Cebicheria (Fisch & Meerestiere), Hank Burger (Vegane Burger und BBQ), Le Bichat (Gemüse-Reis-Bowls), Holybelly (American Style Kitchen) und Papelli (Pizza Gigantico).

DON’T:

  • Frühstück – das französische Frühstück fällt im Gegensatz zum heimischen gerade zu mickrig aus. Kaffee, O-Saft, Ei und Toastbrot! Seriously? Lieber direkt ab 12 Uhr zum Mittagsmenü greifen und glücklich sein.
  • Stoßzeiten – Schlange stehe ist in Paris fast schon Normalität, vor allem an beliebten Sehenswürdigkeiten kommt man nicht dran vorbei. Also lieber mal bis in die späten Abendstunden warten und den Eiffelturm bei Nacht erklimmen.
  • Einbahnstraßen – die ganze Stadt besteht aus Einbahnstraßen, das ist nicht immer einfach und führt ziemlich oft zur Frustration und intensiven Analysen der Straßenkarten.

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